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Nach den 1996 von der EU Kommission veröffentlichten Mobilitätshindernissen verpflichteten sich im Frühjahr 2000 die Bildungsminister der G8 Länder unter Hinweis auf das Erasmus-Programm, die Mobilität von Studierenden, Lehrkräften, Forschern und Verwaltungspersonal des Bildungsbereichs bis 2010 zu verdoppeln.

Dies wurde im gleichen Jahr durch den Beschluss eines Aktionsplans der Staats- und Regierungschefs der EU gefestigt um dadurch die Anerkennung von Ausbildungen im Ausland sowie die Teilnahme an Freiwilligendiensten zu fördern.

 

Neben der Verpflichtung des Europäischen Rates von Lissabon im März 2000 die Union zum “wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt” zu machen, bestätigt der Europäische Rat von Barcelona im März 2002 diese Absicht mit dem konkreten Ziel, die allgemeine und berufliche Bildung in Europa bis 2010 zu einer weltweiten Qualitätsreferenz werden zu lassen.

Hierzu gehört mit Beschluss der Kommission im November 2001 auch das Ziel, “einen europäischen Raum des lebenslangen Lernens zu schaffen”. Dies soll durch die vermehrte Investition in Menschen und ihr Wissen sowie die Unterstützung zum Erwerb von Basisqualifikationen sowie innovativeren und flexibleren Formen des Lernens sichergestellt werden.

Menschen aller Altersgruppen soll ein gleichberechtigter und ungehinderter Zugang zu hochwertigen Lernangeboten und einer Vielzahl von Lernerfahrung in ganz Europa ermöglicht werden.